Für unsere gestrige Mittwochsübung bot sich uns eine perfekte Gelegenheit: Wir konnten ein leerstehendes Wohnhaus nutzen, um unter extrem realistischen Bedingungen zu trainieren.

Angenommen wurde ein ausgedehnter Kellerbrand, bei dem noch drei Personen im Gebäude vermisst wurden.

Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte zeigte sich die Dringlichkeit der Lage, da eine Person an einem geöffneten Fenster im Obergeschoss auf sich aufmerksam machte. Diese konnte von uns umgehend und sicher über eine Steckleiter gerettet werden. Parallel dazu brachten wir die Drehleiter in Stellung, um eine sogenannte Anleiterbereitschaft für eventuelle weitere Rettungen oder als Rückzugsweg zu sichern.


Gleichzeitig rüsteten sich zwei Trupps mit schwerem Atemschutz aus und drangen in das völlig verrauchte Objekt vor. Zielstrebig starteten sie die Brandbekämpfung und die Suche nach den verbleibenden Vermissten. Schon nach kurzer Zeit konnte eine weitere Person lokalisiert, mit einer Fluchthaube geschützt und zügig ins Freie gebracht werden. Auch die letzte vermisste Person wurde kurz darauf von den Atemschutztrupps im dichten Rauch aufgefunden, gerettet und an den Rettungsdienst übergeben.

Ein großes Dankeschön gilt dem Eigentümer des Hauses. Solche realitätsnahen Übungsobjekte sind für unsere Ausbildung unglaublich wertvoll, um im Ernstfall schnell und sicher helfen zu können.






