Donnerstag, 23. November 2017
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Feuerwehr Hersbruck aktiv im Tierschutz

 

BEI UNS SIND FLEDERMÄUSE WILLKOMMEN

 

 

 

 

Seit 2014 bietet die Feuerwehr Hersbruck , Fledermäusen eine vorrübergehendes Winterquartier an.

 

Dafür wurden auf der Rückseite des Gerätehauses drei Fledermauskästen  angebracht.

 

 

 

Auslöser dieser Aktion war eine häufige Sichtung von diesen nachtaktiven Tieren, nach den Übungen , bei unserem Grillplatz hinter der Feuerwache.

 

 

Dies bemerkte auch unser Ehrenkommandanten Kurt Pawelke und entschloss sich, beim Bund Naturschutz bzw. Bayerisches Landesamt für Umwelt, über diese Thematik eine Anfrage zu starten.

 

Daraufhin bekam er eine genaue Bauanleitung für solche Kästen und fertigte diese danach.

 

Umgehend wurden diese dann mittels Drehleiter an dem Gebäude befestigt.

 

 

 

 

Nach einer Meldung an die Koordinierungsstelle für Fledermausschutz, bekamen wir diesbezüglich, eine Auszeichnung die  im Eingangsbereich angebracht wurde.

 

 

Im Winter 2014 zog auch schon das erste Tier in einen der Kästen. Dieses wurde von unserem Kameraden Marko Schmidt bei sich zuhause am Balkon hängend vorgefunden.

 

Sie wurde wahrscheinlich bei Baumfällarbeiten in der Nähe  gestört und verirrte sich  dann zu dem Wohnanwesen  des Feuerwehrmannes. Dieser rettete das Tier und verbrachte es zur Feuerwehr.

Hätte er die Fledermaus nicht entdeckt, hätte sie vermutlich den Winter nicht überlebt.

 

 


 

 

TURMFALKEN SEIT 7 JAHREN AM SCHLAUCHTURM

 

Im Jahre 2007 gab es vom Bund Naturschutz eine Aktion „Lebensraum Kirchturm“

Dies nutzte unser Ehrenkommandant Kurt Pawelke, um die Aktion „Lebensraum Schlauchturm“ ins Leben zu rufen.

 

  

 

 

Seit 2009 befindet sich daher ein Nistkasten am Schlauchturm der Feuerwehr Hersbruck und wo seitdem jährlich bis zu 5 Turmfalken das Licht des Lebens erblicken.

 

Für unseren Kurt ist dies jedesmal ein Erlebnis, wenn die jungen Vögel ihre ersten Flugerfahrungen sammeln und mit fast waghalsigen Manövern dies erlernen.

 


 

 

EHEMALIGE BÖSCHUNGSMAUER DIENT JETZT ALS STEINHAUFEN-BIOTOP

 

 

 

 

Im letzten Jahr entstand neben den Löschteich ein Biotop für Blindschleichen, Lurche, Wildbienen und Co.

 

Im inneren wurde ein Hohlraum aus einer alten Baumwurzel geschaffen und dann mit den Bruchsteinen der alten Mauer aufgeschichtet sowie mit Sand versehen und an der Nordseite mit Erde abgedeckt.

 

Eine von Kurt Pawelke aufgefunde Blindschleiche, die von einer Katze fast erlegt wurde, war die erste Bewohnerin dieses Gebildes. Sie wurde vor dem Biotop abgelegt und verschwand auch sogleich darin.

 

An dieser Stelle möchte ich einen Dank an Kurt Pawelke überbringen, für die tolle Arbeit die er hier geleistet hat.

 

 

 

Bericht und Bilder Markus Schmidt, SG7

 

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